Die Stiftung Marienberg

über 150 Jahre Erfahrung in der ­Kinder- und Jugendhilfe

Die Stiftung Marienberg kann auf über 150 Jahre Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe zurückblicken. Zum 1. Januar 2006 hat sie die Trägerschaft ihrer Einrichtungen und Dienste in die Diakonie Hochfranken gGmbH überführt. Als Gründungsgesellschafterin ist die Stiftung Marienberg damit an einer neuen zukunftweisenden Form diakonischer Arbeit beteiligt. Und der jüngste diakonische Träger Bayerns kann auf langjährige Erfahrungen zurückgreifen.

Neuigkeiten aus der Stiftung Marienberg

15.01.2016

Zeitgemäße Jugendhilfe auf dem Marienberg

Die Stiftung Marienberg investiert auf dem Marienberg. Hier leben Kinder, Jugendliche und junge Mütter mit Babys in verschiedenen Wohngruppen. Darüber hinaus haben hier eine Heilpädagogische Tagesstätte und die ambulanten Erziehungshilfen ihren Sitz. Die Stiftung Marienberg bringt die Gebäude an ihrem Stammsitz auf Vordermann, um eine zeitgemäße Jugendhilfe in einer freundlichen und föderlichen Atmosphäre zu ermöglichen.

Die Vorstandschaft

Ihre Ansprechpartner rund um die Stiftung Marienberg.

Bernd Leisch, 1. Vorsitzender

1. Vorsitzender

Bernd Leisch

2. Vorsitzender

2. Vorsitzender

Martin Abt

Maria Mangei, Stv. Vorsitzende

Stv. Vorsitzende

Maria Mangei

Hans-Martin Ströhla, Schatzmeister

Schatzmeister

Hans-Martin Ströhla

Der Auschuss

Lothar Böhm, Alexander Eberl, Ursula Lochner, Pfarrer Daniel Lunk

Aus der Geschichte der Stiftung Marienberg

über 150 Jahre Erfahrung in der ­Kinder- und Jugendhilfe

Unter dem Einfluss Johann Heinrich Wicherns, dem Begründer des Rauhen Hauses - einem Rettungshaus in Hamburg - entstand in Schwarzenbach an der Saale im Jahr 1853 das Rettungshaus "Marienberg", das den Namen seiner hohen Protektorin, ihrer Majestät der Königin Marie, erhielt. Staatliche Organe und christliche Persönlichkeiten begründeten eine Anstalt für gefährdete und sozial benachteiligte Kinder, denen man aus christlicher Verantwortung heraus Hilfe vermittelte.

Über Jahrzehnte entwickelte sich das Rettungshaus zum Kinderheim Marienberg, in dem nun Kinder aus ganz Bayern und aus allen möglichen Notlagen kommend ein Daheim fanden und versucht wurde, ihnen das Elternhaus zu ersetzen. Die Hauseltern unterhielten einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb, der den Kindern die Möglichkeit der Betätigung, den Betreibern die Grundlage dafür, das "Verpflegungsgeld" niedrig zu halten und darüber hinaus durch Zukäufe von Grundstücken die Möglichkeit zur Erweiterung des Besitzes des Rettungshauses bot.

1963 kam es zu einem ersten größeren Paradigmenwechsel für die Einrichtung: Immer weniger waren es Waisenkinder, die pädagogische Betreuung und Förderung brauchten, vielmehr gab es große Probleme in der Beschulung und Begleitung lernbehinderter Kinder. Diese Zielgruppe fand schwerpunktmäßig Aufnahme in einem neuerrichteten Wohnheim, das inzwischen an die Stelle des alten Rettungshauses getreten war. Gleichzeitig wurde - um eine enge Verzahnung von Schule und Erziehung zu erreichen - eine Sonderschule für Lernbehinderte auf dem Gelände der Stiftung Marienberg errichtet.

Auf dem Hintergrund des bayerischen Heimdifferenzierungs-programmes wurde in den 70er Jahren die Konzeption des Kinderheimes nochmals grundsätzlich überarbeitet; nicht mehr nur lernbehinderte Kinder wurden aufgenommen, sondern auch entwicklungsverzögerte, verhaltensauffällige und erziehungsschwierige Kinder; aus dem "normalen Heim" wurde ein heilpädagogisches Kinderheim. Gab es bisher Anstaltspädagogik mit großen Gruppen und z. T. pädagogischen Hilfskräften, stand nun der individuelle heilpädagogische Ansatz für jedes einzelne Kind im Vordergrund, was sich in kleineren Gruppen, differenzierten Wohnformen und ausschließlich qualifiziertem Fachpersonal ausdrückte. Hilfskräften, stand nun der individuelle heilpädagogische Ansatz für jedes einzelne Kind im Vordergrund, was sich in kleineren Gruppen, differenzierten Wohnformen und ausschließlich qualifiziertem Fachpersonal ausdrückte.

Seit den 80er Jahren - besonders signifikant mit dem in Kraft treten des KJHG im Jahre 1991 - hat sich das Erscheinungsbild und der Aufgabenbereich der Stiftung Marienberg nochmals grundsätzlich verändert: Die Hilfen sind inzwischen dezentralisiert und werden flächendeckend in Stadt und Landkreis Hof wohnortnah und bedarfsbezogen angeboten. Neben der stationären Arbeit haben immer mehr teilstationäre Angebote (Horte, heilpädagogische Tagesstätten etc.) und vor allen Dingen ambulante Hilfen (sozialpädagogische Familienhilfe, Erziehungsbeistand, betreutes Wohnen etc.) an Bedeutung gewonnen.

Standorte der Stiftung Marienberg

Hier sind wir aktiv.

Ihren Ursprung und Sitz hat die Stiftung Marienberg in Schwarzenbach an der Saale.

Seit mehr als 150 Jahren wird sie mit dem Marienberg am westlichen Stadtrand in Verbindung gebracht. Noch heute finden sich auf dessen Gelände unterschiedliche Einrichtungen der Jugendhilfe. Die Gebäude sind Eigentum der Stiftung Marienberg; die Angebote stehen in der Trägerschaft der Diakonie Hochfranken Jugend- und Familienhilfe Marienberg Psychologische Beratung gGmbH.

Marienberg in Schwarzenbach, Marienstraße 50-52:

  • Jugend- und Familienhilfe Schwarzenbach mit ambulanten, teilstationären und stationären Hilfen
  • BVJ-Kompetenzzentrum

Darüber hinaus stellt die Stiftung Marienberg weitere Anwesen, in denen diakonische Arbeit geleistet wird.
Zum Teil ist sie Miteigentümerin, zum Teil alleinige Eigentümerin.

  • Friedrichstraße 1, Helmbrechts (Helmbrechtser Kreisel)
  • Zum Schützenhaus 11, Helmbrechts (ambulante Hilfen und HPT)
  • Spitalstraße 6, Schwarzenbach an der Saale (Haus Saalepark)
  • Marktplatz 8, Naila (m8 - Diakonie am Marktplatz)
  • Südring 96, Hof (Bonhoefferschule und HPT)
  • Schellenbergweg 20, Hof (Treffpunkt Familie)